uantuzten theaterkollektiv
«Wen kümmert’s?!»
In «Wen kümmert’s?!» geht es um die Beziehung zwischen Kindern und Senior*innen. Was bedeutet es, in diesen Rollen zu sein? Was haben diese beiden Gruppen an den Altersrändern der Gesellschaft gemeinsam oder eben nicht? Worum kümmern sie sich und wer kümmert sich dabei eigentlich um wen?
Es entsteht ein Theaterstück (6+) gegen plakative Vorurteile, mit sorgfältig aufgezeigten Beziehungen, gesellschaftspolitischen Dimensionen und viel Anregung wie und um wen wir uns kümmern möchten. Ein spielerischer Dialog der Performerin mit Sound, Objekten und dem Publikum.
Das uantuzten theaterkollektiv verknüpft geschickt die Phasen partizipative Recherche, professionelle Produktion und theaterpädagogisches Projekt. In Zusammenarbeit mit einer Primarschulklasse und einer Senior*innen–Gruppe entsteht ein kreativer Austausch, der die Erfahrungen und Perspektiven der beteiligten Menschen ernst nimmt und theatral übersetzt.
Ein Projekt des uantuzten theaterkollektiv mit:
Performance und Theaterpädagogik: Olivia Stauffer (sie)
Bühnen- und Kostümbild: Jana Brändle (sie)
Regie und Text: Jette Jantine Clasen (sie)
Musik- und Klanggestaltung: Patricia Meier (sie)
Produktionsleitung: Fiona Schreier (sie) und Maria Sautter (sie)
Theaterpädagogik: Wilma Schapp (genderneutrale Pronomen)
Theaterpädagogik und Outside–Eye: Melanie Guntern (sie)
Technik und Licht: Prisca Grandi (sie)
Mentoring: Anna Papst (sie)
Das uantuzten theaterkollektiv ist ein Verein mit Sitz in Zürich, der Theater für und mit Kindern zusammen entwickelt und produziert. Olivia Stauffer, Melanie Guntern und Jana Brändle haben an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in den Bereichen Theaterpädagogik und Bühnenbild studiert und gründeten das Kollektiv. Das uantuzten theaterkollektiv versteht sich als künstlerisch-forschendes, vermittelndes, sowie produzierendes Kollektiv. In seiner künstlerischen Arbeit sucht es nach neuen Formen der Partizipation, erprobt spielerische Möglichkeiten des Dialogs zwischen Kunstschaffenden und dem jungen Publikum und interessiert sich für die Verschmelzung von partizipativen sowie produzierenden Arbeitsprozessen. Mit ihrer eigenständigen Arbeitsweise und künstlerischer Handschrift beleuchten sie gesellschaftlich relevante Themen von neuen Seiten und mit vielen involvierten Stimmen.
Ihr letztes Stück «Bis das böse Einhorn tanzt» feierte 2024 in Zürich Premiere und wurde vom Theater PurPur koproduziert. Es spielte bereits über zwanzig Mal, unter anderem im Central Uster, im Südpol Luzern und in der Bachturnhalle Schaffhausen. Zuletzt waren sie auch Teil vom Format Heimspiel des Kanton Zürich.
Premiere: 27. Oktober 2026 im Theater im GZ Buchegg, Zürich
